Museum an der IJzer

Das „Museum an der IJzer“ mit seinen 22 Etagen erzählt die ergreifende Geschichte der belgisch-deutschen Konfrontation im Ersten Weltkrieg auf der einen Seite und der flämischen Emanzipation auf der anderen Seite. Unter dem Motto „Was bleibt vom Leben. Was bleibt vom Land?“ legt das im Februar 2014 eröffnete und vollständig renovierte Museum an der IJzer den Schwerpunkt auf den Friedensgedanken.

Was bleibt vom Leben?

weist auf die Auswirkungen des Kriegs auf alle Menschen hin, sowohl Soldaten als auch Zivilisten. Wie versuchen die Soldaten ein möglichst normales Leben an der Front zu führen? Was nehmen Menschen mit, wenn Sie plötzlich vor dem Krieg fliehen müssen? Wie probieren Frontsoldaten die Gräuel des Kriegs zu verarbeiten, wenn sie wieder zuhause sind? ... Alles Fragen, auf die das „Museum an der IJzer“ eine Antwort gibt. Bei jeder Frage und bei jeder Antwort wird auch auf das Thema Frieden geschaut.

Was bleibt vom Land?

verweist auf die unzähligen Narben, die der Große Krieg in der umgebenden Landschaft hinterlassen hat. Wo finden wir heute noch Spuren von dem Krieg, der vor 100 Jahren in dieser Gegend heftig gewütet hat? Welche Auswirkungen hatte der Krieg auf diese Gegend? „Was bleibt vom Land“ verweist gleichzeitig auf den belgischen Patriotismus bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs und auf den flämischen Nationalismus und die Flämische Bewegung während und nach dem Ersten Weltkrieg.

Einzigartiger ausblick über den gesamten front verlauf!

Respekt vor jedem einzelnen Individuum, wie es in die universelle Erklärung und die europäische Charta der Menschenrechte aufgenommen wurde.